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Achtung ansteckend – virales Marketing

wie sich eine Marketing-Kampagne viral verbreitet

Virale Kampagnen zählen auch im B2B-Marketing mit zu den Königsdisziplinen. Erfolgreich umgesetzt, erzielen sie eine enorme Reichweite, erhöhen den Bekanntheitsgrad und sorgen SEO-technisch für hohe Sichtbarkeit.

Virales Marketing zielt dem Namen entsprechend darauf ab, Kampagneninhalte virusartig zu verbreiten. Dabei werden die Erstadressaten zu Multiplikatoren, indem sie den entsprechenden Content an Freunde, Bekannte oder Kollegen weitergeben, welche ebenso agieren. Es handelt sich also um eine professionell initiierte Kettenreaktion.

Virales Marketing ist erst einmal medienneutral. Doch gerade in Zeiten des Social Webs sowie der Video- und Audioplattformen werden Netzkampagnen immer attraktiver. Nicht zuletzt, da sie oft mit geringem Budgetaufwand auskommen.

Virale Kampagnen gekonnt aufsetzen

Wie für alle Marketingaktionen gilt auch für virale Kampagnen, zunächst die Zielgruppe und deren Informationsverhalten, das Maßnahmenziel sowie den optimalen Zeitpunkt zu definieren. Danach heißt es, den „viralen Auslöser“ zu finden – also den Anreiz zur Verbreitung. Er muss derart attraktiv sein, dass er die Adressaten dazu verleitet, die Kampagne an andere weiterzutragen. Hierfür haben sich gewisse Erfolgsparameter bewährt. Demnach funktionieren Kampagnen, die möglichst viele der folgenden Aspekte berücksichtigen, in der Regel besonders gut:

  • Anreiz: Nutzen
    Mehrwert zu bietet, erhöht die Bereitschaft der Empfänger, entsprechende Informationen weiterzugeben. Dazu zählen hilfreiche Tipps, Listen, eBooks, Studien, Whitepaper etc., denn kompakte und relevante Informationen werden gerne geteilt. Besonders Nutzen, der zudem einen materiellen Aspekt beinhaltet, führt zu rasanter Verbreitung. Wer sogar etwas verschenkt, was anderswo Geld kostet, kann ohnehin mit großer Resonanz rechnen.
  • Anreiz: Exklusivität
    Eine virale Kampagne gilt es, strategisch zu streuen. Das heißt, ausgewählter Inhalt sollte direkt und zunächst ausschließlich an die gewählte Zielgruppe gehen. Denn Exklusivität löst häufig den Weitersagemechanismus aus.
    Befinden sich innerhalb der Zielgruppe viele sogenannte „Influencer“, steigen die Chancen auf Erfolg. Denn Personen, welche selbst über ein breites Netzwerk verfügen, sind als Multiplikatoren von unschätzbarem Wert.
  • Anreiz: aktive Teilnahme
    Ist jemand an einem Projekt selbst beteiligt, entwickelt er einen besonderen Bezug dazu und wird anderen garantiert davon erzählen. Attraktive Mitmachangebote sorgen daher automatisch für Gesprächsstoff. Auch simple, spielerische Konzepte, die nur minimal Aktion verlangen, sind eher von Erfolg gekrönt.
  • Anreiz: Unterhaltung/Sensationslust
    Ganz gleich ob besonders schön, skurril oder auch provokant. Interessant ist, was sich abhebt. Derartiger Content verbreitet sich in der Regel gut. Dauerbrenner sind zudem humoristische Inhalte. Sie kommen stets gut an und verleiten zur Weiterverbreitung.