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Newsletter-Inhalte, die Leser bringen und binden

Content is King. Bei Online-Newslettern gilt das in besonderem Maße. Denn ob diese abonniert, gelesen oder abbestellt werden, hängt entscheidend von den angebotenen Inhalten ab. Dementsprechend beschäftigen sich Unternehmen in Sachen E-Mail-Marketing derzeit am stärksten mit dem Erarbeiten interessanter Inhalte (73%).

Aus diesem Grund haben die leute aktuelle Tipps zum Thema Zusammengetragen:

Quellen für relevanten Content

Entscheider informieren sich rund zwei Stunden pro Arbeitstag im Internet. Suchmaschinen werden am stärksten frequentiert, Online-Fachzeitschriften gelten als hilfreich und Blogs sowie Communities sind auf dem Vormarsch. Dort, wo Zielgruppen Informationen abrufen, finden sich auch interessante Themen für den Newsletter. So lässt sich z. B. über Keyword-Tools feststellen, nach welchen Begriffen oft gesucht wird. Eine weitere Möglichkeit: Internet-Portale oder Online-Fachzeitschriften nach aktuellen Artikeln durchforsten, die in das Umfeld des Unternehmens passen. Auch die eigene Website dient durchaus als Indikator für Kundeninteresse. Welche Seiten werden besonders oft und lange aufgerufen? Es muss nicht immer Internet sein. Ebenso gut kann der Vertrieb nach brennenden Themen gefragt oder im gedruckten Fachmagazin nachgeschlagen werden.

Vorsicht Urheberrecht

Copy and paste von ganzen Artikeln in den eigenen Newsletter geht leider nicht ohne weiteres. Die Urheberrechte liegen beim Autor und sind damit vor unerlaubter Weiterverbreitung geschützt. Also bitte erst das schriftliche Einverständnis des Urhebers einholen. Oder noch besser: Die enthaltenen Informationen im eigenen Artikel aufbereiten. Das hat den großen Vorteil, dass zugleich ein Bezug zum Unternehmen hergestellt werden kann. Erlaubt ist übrigens, kurze Zitate aus dem Originaltext zu verwenden. In diesem Fall bitte ausdrücklich kennzeichnen, dass es sich um ein Zitat handelt und die Quelle nennen.

Weniger "Wir über uns" im Newsletter

Beiträge über das eigene Unternehmen und seine Produkte sollten nur rund 30% eines Newsletters ausmachen. Der Höchstwert liegt bei 40%. Neue Lösungen, aktuelle Angebote, Fallstudien und Veranstaltungen sind grundsätzlich für Kunden interessanter und dürfen folglich mehr Raum einnehmen. Zurückhaltung ist bei rein firmenbezogenen Informationen angebracht. Die mag der Leser am liebsten kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Hierfür maximal 10% des Newsletters einplanen.

Gratis Downloads und Fachinformationen

Whitepaper, Studien, Praxis-Tipps und Co. sind ideale Begleiter für einen Newsletter. Vorausgesetzt, die Inhalte sind nicht werblich und schaffen einen informativen Mehrwert. Bitte diese Unterlagen nicht in den Newsletter-Anhang packen. Denn das verursacht große Datenmengen und schürt beim Empfänger die Angst vor Viren. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Newsletter im Spamfilter hängenbleibt. Besser ist die Verlinkung auf eine weiterführende Internetseite, wo die Infos angezeigt oder heruntergeladen werden können.

Online-Marketing schärft Kundenprofile

Newsletter bringen dem Vertrieb nichts? Das kann so nicht stehen gelassen werden. Sagt doch das Nutz- und Leseverhalten von Empfängern viel über ihren Bedarf aus. Mithilfe von Tracking-Tools wird dieses Verhalten erfasst. Daraus lassen sich immer nuanciertere Interessenprofile ableiten, die für die vertriebliche Ansprache von Nutzen sind.