Agentur

Newsletter und Mailings

Acht Antworten für einen guten Inhalt

Marion Lewalski, Teamleiterin Redaktion bei die leute, über die Recherche geeigneter Themen für das E-Mail-Marketing und deren adäquate Aufbereitung unter permanenter Fokussierung der Zielgruppe.

Für erfolgreiches E-Mail-Marketing im B2B sind gute Inhalte unabdingbar. Damit möglichst viele Empfänger Ihre Mailings und Newsletter regelmäßig lesen, heißt es Content zu bieten, der über die reine Produktmeldung hinausgeht. Doch was gilt es dabei grundsätzlich zu beachten – und vor allem, wo findet man die geeigneten Themen? Redakteurin Marion Lewalski gibt darauf Antwort.

Auf den Punkt gebracht: gute Inhalte im E-Mail-Marketing sind...

...die, die den Leser interessieren. An sie zu gelangen, bedeutet vor allem im B2B-Bereich „to be two“ – was beschäftigt meine Zielgruppe, und wie ist das wiederum optimal mit meinem eigenen Lösungsangebot zu verbinden. Dabei ist konsequent der Nutzen für die Zielgruppe zu fokussieren. Auch kommt hier die strukturelle Balance ins Spiel.

Balance – was bedeutet das in diesem Zusammenhang?

Das heißt, man muss ein Gleichgewicht der Inhalte schaffen: eigene Marketingthemen, wie etwa zum Produktportfolio oder den Unternehmenserfolgen sind mit übergreifenden zu kombinieren. Letztere sind besonders relevant. Denn sie sind eben jene, die ganz klar auf das Leserinteresse ausgerichtet sind, indem sie aktuelle Themen, Trends oder auch Probleme der Zielbranche aufgreifen, darüber informieren und diskutieren. Sie stellen einen exklusiven Service dar. Durch die eigene Expertise wird Mehrwert erzeugt.

Wie sieht die ideale Verteilung von eigenen und übergreifenden Marketingthemen aus?

Nun, das hängt grundsätzlich von der Form ab. Bei Newslettern etwa sollten Artikel zum eigenen Unternehmen und den Produkten maximal 40 Prozent ausmachen – der Idealwert liegt sogar bei nur 30 Prozent. Diese Beiträge sind möglichst knapp darzustellen. Für eingehende Informationen ist es besser, auf die Webseite zu verweisen. Der Rest des Newsletters sollte aus eben genannten übergreifenden Themen bestehen – diese gehen wie gesagt über reine Unternehmensinformationen hinaus und bieten dem Leser exklusiven Mehrwert.

Wie gelangt man an Inhalte über die reinen Unternehmensinformationen hinaus?

Unternehmen sollten die einschlägigen Medien und Plattformen, die für ihre Zielbranche interessant sind, recherchieren und beobachten. Genau dort liegt der Content: Fachmagazine, Verbände, Blogs etc. Hier wird es Inhalte geben, die ins eigene Unternehmensumfeld passen und sich dementsprechend aufbereiten lassen. Durch die Bearbeitung der Themen im Kontext der eigenen Expertise entsteht die Exklusivität. Zudem bieten alle Mitarbeiter, die in engem Kontakt zu den Kunden stehen, eine ergiebige Quelle für Themen. Durch die unmittelbare Kommunikation kennen sie die Interessensgebiete sehr gut. Interviews mit den eigenen Fachexperten sind zudem eine schöne Sache – sie liefern geeignete Inhalte und stellen das Unternehmens-Know-how heraus.

Fortsetzung